Mär
25
Mittwoch
KonzertRockSingersongwriter

US RAILS

Americana, Roots Rock (USA)

Fünf befreundete amerikanische Musiker hatten sich Ende der letzten Dekade aufgemacht, zusätzlich zu ihren eigenen, teilweise schon jahrelang andauernden Solokarrieren ein gemeinsames Ding zu starten, von dem sie überzeugt waren, dass es etwas Großes werden könnte. Nur wenig später gehörten US Rails praktisch schon zu den "Klassikern" auf dem Blue Rose Label und veröffentlichen mittlerweile bereits ihr fünftes Studioalbum. We Have All Been Here Before heißt das gute Stück und unterscheidet sich von den vier Vorgängern US Rails (2010), Southern Canon (2011), Heartbreak Superstar (2013) und Ivy von 2016 doch erheblich. Was

tut man als Künstler, wenn eine Tour ansteht, man dazu ein neues Album im Gepäck haben sollte und nicht genügend eigene neue Songs in petto hat? Genau, man durchforstet den unendlichen Fundus an passenden Songs anderer Songwriter, um dann eigene Arrangementideen einfließen zu lassen und Coverversionen ein Eigenleben zu geben. Meist funktioniert das nicht, doch bei der Auswahl von Tom Gillam, Ben Arnold, Scott Bricklin und Matt Muir gelingt das prächtig, haben doch alle vier Bandmitglieder offensichtlich „ihre“ Songs ausgewählt und so interpretiert, wie sie auch eigene Songs produziert hätten.

We Have All Been Here Before enthält mit 11 Stücken eine kunterbunte Mischung weltbekannter und weniger bekannter Stücke der Rock- und Pop-Geschichte. Ob die Auswahl alle vier gemeinsam getroffen haben, ist nicht bekannt und auch unerheblich, und doch kann man vermuten, dass Songs wie „Poor Poor Pitiful Me“ von Warren Zevon, „So Into You“ von der Atlanta Rhythm Section oder auch die durch die Derek Trucks Band wiederbelebte alte Blues-Nummer „I‘d Rather Be (Blind, Crippled And Crazy)“ Tom Gillam zugeschrieben werden können, treffen sie doch voll das Mark dessen musikalischer Vorlieben. Ben Arnold wiederum hat die Lead Vocals bei Neil Young’s „Everybody Knows This Is Nowhere“ und „Put The Message In The Box“ von Karl Wallinger’s Band World Party übernommen, ein klares Zeichen dafür, wessen Idee diese Auswahl war. Scott Brickin ist ein erklärter Beatles-Fan – „You’ve Got To Hide Your Love Away“ könnte sein Vorschlag gewesen sein. Nicht nur ein ausgezeichneter Drummer, sondern auch mit einer wunderbaren Gesangsstimme versehen ist Matt Muir, und so dominiert er bei den Nummern „Second Hand News“ aus dem Fleetwood Mac-Klassiker Rumours und beim abschließenden Jackson Browne-Meilenstein „Running On Empty“.

Dass alle Musiker der US Rails großartige Songwriter sind, müssen sie nicht mit jedem neuen Album beweisen. We Have All Been Here Before ist eine herrlich frische „Zwischendurch“-Platte, die die Wartezeit auf ein weiteres Album mit eigenen Stücken angenehm überbrückt.

Mär
27
Freitag
KonzertSingersongwriterFolk/Weltmusik

LÜÜL & Band

Liedermacher, Elektro-Folk, Weltmusik (D) - 4 Musiker der 17 Hippies

Als Banjospieler der 17 Hippies, aber nicht nur als solcher, hat Lüül mehr als die halbe Welt bereist und davon handeln seine Lieder. Bei Lüül & Band lernt man die Welt kennen. Mit seiner rauen Stimme erinnert er an einen Seemann, der aus jedem Hafen der Welt eine neue Moritat zu berichten hat. Ob als Rocker, als Tango-Spieler, als Polka-Hannes, als balladesker Frauen-Freund, als Lagerfeuer-Romantiker, als Dub-Rastafari oder als Weltmusik-Exot – immer versprüht er eine Prise trockenen Humors, immer wieder erweist er sich als schräger Poet. Alles groovt, ist tanzbar und von treibender Lebenslust durchtränkt. Begleitet wird er von seiner spielfreudigen, hochkarätigen Band, bestehend aus Musikern der 17 Hippies.

Mär
29
Sonntag
KonzertBluesRock

Steve Baker & Band

Eine geniale Melange aus Blues, Country, Folk & Rock

Der gebürtige Londoner Steve Baker genießt seit langem einen internationalen Ruf als innovativer und stilistisch vielseitiger Pionier an der Mundharmonika. Als Begleiter und Partner hat er im Laufe seiner Profikarriere mit einer Vielzahl unterschiedlichster Künstler gespielt, darunter Tony Sheridan, Abi Wallenstein, Chris Jones, Stoppok, Hazmat Modine oder Michael van Merwyk. Auch als Studiomusiker hat Baker bei hunderten von Aufnahmen für die verschiedensten Künstler mitgewirkt, darunter Achim Reichel, Hannes Wader, Klaus Doldinger, Marla Glenn oder Dieter Bohlen. Darüber hinaus spielte er auf verschiedenen Soundtracks für TV und Film u.a. Tatort, Soul Kitchen von Fatih Akin und zuletzt bei dem im Juni 2018 erschienenen Bollywood Blockbuster “Sanju” von Star-Regisseur Rajkumar Hirani.

Mit seinem 2018 erschienenen Soloalbum „Perfect Getaway“ legte der hochangesehene Instrumentalist Steve Baker zum ersten Mal die Rolle des Begleitmusikers ab und zeigt sich nun als überzeugender Frontman, der mit viel Herzblut und Können seine spannenden Eigenkompositionen präsentiert. Seine handwerklich exzellente Musik bietet ein breites stilistisches Spektrum das von stampfendem Rock bis funky New-Orleans-Groove, von lässigen Rock’n’Roll bis zum klassischen Blues geprägt wird.

Um seine Songs live zu spielen hat Baker eine Reihe hochkarätiger Musiker um sich gesammelt. Jan Mohr zaubert großartige Klangteppiche aus seiner Gitarre und liefert zudem packende Soli mit seinem ganz eigenen Biss; am Schlagzeug sitzt Henry Jarrett, der mit nur 22 Jahren zu der neuen Generation vielversprechender groovender Drummer gehört. Am Bass der großartige Brite Jeff Walker, der kürzlich mit US Harpgrößen wie Magic Dick, James Harman oder Billy Branch tourte und auch in der Band von Dana Gillespie spielt. Steves Tochter Gina Alison steuert mit ihrer kraftvollen Stimme zusammen mit Jeff Backing-Vocals dazu. Der drahtige, sparsam arrangierte Band-Sound mit packendem Chorgesang bietet das perfekte Medium, um Bakers eigenwillige Songs optimal zur Geltung kommen zu lassen. Dabei kommt sein unverkennbares Harpspiel keineswegs zu kurz.

Apr
03
Freitag
KonzertSingersongwriterFolk/Weltmusik

The Young Folk + Sarah Jane Scouten

Folk aus Irland und Kanada - Doppelkonzert

The Young Folk versuchen nicht, das „Rad neu zu erfinden“, wie man aus dem Namen schließen könnte. Aber sie tragen der Tatsache Rechnung, dass Folkmusik
sich ständig weiterentwickelt. Textlich ohnehin, denn die Lebensumstände der Menschen sind permanenten Veränderungen unterzogen, aber auch musikalisch.
Neben traditionell folkigen Klängen sind Americana-Einflüsse zu vernehmen und durch die umwerfende Bühnenpräsenzzuweilen fetzt es auch so richtig. So meint beispielsweise die französische Pause Musicale zu The Young Folk: „Mitreißende Stimmen und warme Harmonien, die den Horizont einer glühenden Energie zum Leuchten bringen.“

Die dreifach für den Canadian Folk Music Award nomonierte Sarah Jane Scouten bietet eine einzigartige Mischung aus Vintage-Folk und Country mit modernen Sounds und Themen. Sarah Jane ist von nordamerikanischer und britischer Volksmusik beeinflußt. Jahrelang suchte sie nach Quellen der Folksmusic auf Vancouver Island bis hin zu nächtlichen Old-Time-Jam-Konzerten in West Virginia und den Liedermachern von Nashville. Der nächste Einfluß war die Musik aus Louisiana und schottischer Folk.

Apr
13
Montag
KonzertSingersongwriterFolk/Weltmusik

Three For Silver

Doomfolk aus Portland, Oregon (USA)

Die zwei Masterminds der Band, Lucas Warford – (Gesang, Bässe) und Willo Sertain (Gesang, Akkordeon) prägen das Doomfolk-Kollektiv aus Portland, Oregon. Sie haben sich bereits als einen der originellsten Acts der Gegend einen Namen gemacht. Die Musik erinnert an Tom Waits und Nick Cave, dessen Düsterheit Three For Silver übernommen hat, und den treibenden Bass Spielereien von alten Primus Songs. Unermüdlich touren die beiden mit wechselnden Mitmusikern seit 2012 durch die USA und Europa, dabei spielen sie oft mehr als 200 Shows pro Jahr.

Apr
24
Freitag
KonzertBluesRock

Laura Cox

Burning Bright Tour

Halb Englisch, halb Französisch, 100 % Rock‘n’Roll - Laura Cox ist genau das was sie verspricht zu sein: eine „Badass Rock´n´ Roll Lady“ die mit ihrer Gitarre Sounds produziert, die die Welt in einer bahnbrechenden Art und Weise zum Beben bringt. Damit hat sie sich selbst in die Rangliste der größten weiblichen Gitarristinnen katapultiert, und gibt es denn ernsthaft etwas cooleres als in einem Atemzug mit Nancy Wilson (Heart), Nita Strauss (Alice Cooper), The Runaways oder Joan genannt zu werden, nur um ein paar davon zu nennen.

Obwohl Laura Cox erst ein einziges Album veröffentlich hat, haben ihre kraftvollen Soli, eingängigen Refrains und ihre zügellose Stimme nicht nur das Internet im Sturm erobert (380.000 YouTube Abonnenten, 90 Millionen Views!), sondern sie spielt auch schon seit einigen Jahren ausverkaufte Tourneen.

Die Gitarristin und Sängerin hat nie geleugnet, dass das Leben als weibliche Gitarristin sich doch erheblich von dem ihrer männlichen Kollegen unterscheidet. Nach wie vor wird sie nicht müde zu erwähnen das sie sich nicht in geringster Weise um Sex-Appeal schert, sondern viel mehr um ihre Gitarre!

Mai
17
Sonntag

alternativer Folk-Sound mit jazzigen Elementen

Gesungenes und zeitgemäß arrangierte Instrumentalstücke bieten die Kanadier [...] so springlebendig dar, dass einem das Herz aufgeht. Und wenn sie dann im packenden „Le Laurier Blanc" ihre stampfende Fußperkussion auf der Stompbox auffahren, gibt es sowieso kein Halten mehr." Pop CD des Monats - STEREO

Wenn man im Umfeld von Musikern aufwächst und viel Zeit auf Küchenpartys oder backstage bei Folk Festivals verbringt, ist es keine große Überraschung, wenn man selbst Musiker wird. So ist es auch den jungen Musikern der kanadischen Band Rosier gegangen. Alle stammen aus Québec, eine Region, die für ihre lebendige Musiktradition berühmt ist, und ihr Handwerk lernten sie von den besten Musikern der Region, darunter auch ihren Eltern. Beste Voraussetzungen also für ein Musikerleben in einer Band, deren Name folgerichtig auf ein traditionelles Lied zurückgeht.

Trotz ihres jungen Alters (22-27) sind Rosier schon seit über acht Jahren zusammen, was sich auch sofort in ihrem brillanten Zusammenspiel zeigt. Ihre Bühnenpräsenz und Spielfreude begeistern das Publikum bei jedem Auftritt. Kein Wunder also, dass die sympathische Band bereits eine Fülle von Erfahrungen bei zahlreichen Tourneen in Kanada, den USA, Europa, dem Vereinigten Königreich, Australien und Afrika gesammelt hat.

Der Sound von Rosier ist eine Mischung aus kanadischem Folk, nordamerikanischem Old Time Feeling und jazzigen Elementen, verziert mit überraschenden und fast provokanten Effekten. Ihr Repertoire umfasst viele traditionelle Stücke, hauptsächlich in französischer Sprache, und offenbart ihre großartigen vokalen und instrumentalen Fähigkeiten.

Mit ihren eigenen Bearbeitungen von traditionellen Liedern aus Québec, der Bretagne oder Louisiana sprechen sie eindrucksvoll ihre Generation an, bewahren aber zugleich die Schönheit dieser zeitlosen Musik. Geige, akustische Gitarre, Lap-Steel-Gitarre, Banjo, Mandoline, Klavier, E-Bass und Stompbox bilden einen mächtigen und abwechslungsreichen Klangkörper für ihre einfallsreichen Arrangements, die sie zusammen als Team erarbeiten.

Jun
12
Freitag
KonzertJazzSingersongwriterFolk/Weltmusik

Cristin Claas Trio

Songpoesie

modern, jazzprickelnd, markant

Nov
21
Samstag
KonzertBluesRock

Erja Lyytinen

Blues und Bluesrock

Nachholtermin des ausgefallenen Konzertes vom 9.5.2019. Karten werden ihre Gültigkeit behalten.

Nehmen Sie einen Bluestraditionalistin, würzen Sie sie mit der Ausbildung an einer renommierten Musikhochschule, fügen Sie noch außerordentliche technische Fähigkeiten hinzu und lassen Sie sie zum Schluss mit nordischem Charme servieren. So lautet das Rezept für eine wahrhafte Ausnahmeerscheinung der heutigen Bluesszene: Erja Lyytinen, auch bekannt als „die finnische Slide-Göttin“ (The Blues Magazine).

Dez
11
Freitag
KonzertPopSingersongwriterFolk/Weltmusik

GANES

Or brüm – blaues Gold - Das neue Live-Programm von Ganes

Leicht, fließend, verträumt. Kraftvoll, episch, einnehmend. All das können Ganes mit ihrer Musik sein. Seit über zehn Jahren musizieren die Schwestern Elisabeth und Marlene Schuen als Ganes. Seit 2018 steht die Bassistin Natalie Plöger mit den beiden Südtirolerinnen auf der Bühne. Die Arrangements des Trios sind federleicht und wunderschön, die Stimmen der drei Musikerinnen ergänzen sich perfekt. Gesungen wird bei Ganes auf Ladinisch –das man als Zuhörer mit dem Herzen versteht. „Or brüm“, das „blaue Gold“, meint das Wasser, die klare Essenz des Lebens. Eine neue, akustische Traumreise mit Ganes.

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