Sep
17
Sonntag
KonzertBluesRockHardrock/Metal

Jive Mother Mary

Southernrock mit Westcoasteinfluss aus North Carolina - Support: Ross Bellenoit

Jive Mother Mary aus North Carolina bringen typisches Southern Rock Flair nach Lichtentanne. Roots Rock und Rock´n´Roll treffen auf den britischen Blues der späten Sechziger und frühen Siebziger. Manchmal klingt es, als jammen Free oder die Faces mit den Eagles oder CS&N. Neben dem jungem frechen Rock, atmosphärischen wunderschönen Southern-Balladen gibt es schwurbelige, übereinander gelegten E-Gitarren zu hören. Dann merkt man Parallelen zu den Allman Brothers oder Lynyrd Skynyd.

Die Band wurde 2005 gegründet. Nach mehreren Wohnortwechseln, immensen Torneen (u.a. mit The Black Crowes, Jackyl, Blackfoot) haben die Jungs um Mason Keck und Seth Aldridge zwei EP und zwei Alben produziert. Selbst bezeichnen sie ihre Musik als „Soul ’n Roll from the heart of North Carolina…“ Wenn schon ein Musiker wie Josh Smithey Jive Mother Mary fast schon euphorisch mit „These guys are one of the best bands I’ve heard in a long time!“ lobt, kann das doch wohl nur ein ganz heißer Tipp sein, oder?

Ab 19 Uhr ist Ross Bellenoit solo zu erleben. Ross Bellenoit aus Philadelphia kommt nicht zum ersten Mal zu uns – als Gitarrist der Joseph Parsons-Band war er bereits mehrmals in Europa auf Tour. Ross Bellenoit hat klassische Gitarre gelernt und Jazz-Gitarre studiert, dabei aber nie vergessen, dass das Wichtigste der Song ist und das Gefühl. Bellenoit ist als Teil der Amos Lee-Band im Vorprogramm von Bob Dylan durch die USA getourt, war Gitarrist auf Alben aller Art – Rock-Alben, Gospel, Jazz, R&B –, hat mit bekannten Produzenten wie Jon Carter Cash gearbeitet und ist auch selbst als Produzent tätig. Seine Songs sind bisweilen beatlelesk und seine Konzerte wunderbar atmosphärisch bis rockig. Bellenoit selbst sagt: „If there’s one thing that I try to keep aware of, it’s the song’s temperament… you have to surrender yourself completely to the moment. Serve the song, and the song will serve you.“

Das Konzert mit David Grissom entfällt wegen Absage der Europatournee. Für Frühaufsteher beginnen Sonntagskonzerte meist 19 Uhr.

VVK: 14,00 EUR
(zzgl. VVK-Gebühr)
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AK: 17,00 EUR
Sep
23
Samstag
KonzertPopSingersongwriterFolk/Weltmusik

Sierra Noble & Band

SingerSongwriter-Folk-Pop (CAN)

Sie ist Kanadas "Fiddle Champion" und preisgekrönt als "Best Singer-Songwriter" und "Best Performance". Sierra und ihre Band waren die Vorgruppe für Künstler wie Paul McCartney, Kid Rock sowie Bon Jovi und sie traten bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver und für die Königin von England auf. Ihre Konzerte sind geprägt von einer Atmosphäre mit atemberaubenden Instrumentalstücken in perfekter Harmonie mit Pop-Americana Liedern. Sierra und ihre Band werden ihr neues Album "City of Ghosts" in diesem September auf ihrer Tour durch ganz Europa vorstellen! Es ist ein absolutes Muss sie zu sehen und zu hören!

Sierra Noble, in Ottawa geboren, ist eine aufstrebende Musikerin, die schon in ihren jungen Jahren mit diversen Preisen überschüttet worden ist. Durch ihre Liebe zu ' Old Times Fiddle Tunes' veröffentlichte die talentierte Geigerin ihre erste, rein instrumentale CD aber schon mit 14 Jahren. Und mit 12 Jahren war sie Jugendbotschafterin Manitobas für die ' Ban Landmines Campaign'. Ihr Debüt als Songwriterin gelang ihr mit “Possibility”, welches durch diverse TV-Shows bekannt wurde. Nach jeweils zweijährigen Zwischenstopps in New York und Nashville lebt sie in Winnepeg (Manitoba). Hier hat sie auch ihre neue CD 'City of Ghosts' aufgenommen. Dass sie auch eine hervorragende SingerSongwriterin ist, hat sie nun abermals mit diesem neuen Album unter Beweis gestellt. Ihr Sound bewegt sich zwischen Americana und Pop.

Mit dabei ist die wohl am härtesten arbeitende Bassistin der Welt - M.J.Dandeneau.

VVK: 14,00 EUR
(zzgl. VVK-Gebühr)
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AK: 17,00 EUR
Sep
28
Donnerst.
Jamsession

Jamsession

Wieder stehen Schlagzeug, Verstärker, E-Piano und Mikros bereit. Ihr braucht nur Gitarren, Bässe, Sticks, Gebläse o.a. mitbringen - und los geht´s. Den Musikstil bestimmen die Teilnehmer. Nur Zuhören ist aber auch möglich.

Okt
05
Donnerst.
KonzertPopSingersongwriter

Rachel Sage

Chamber Pop aus New York City

Die Multi-Instrumentalistin, Singer/Songwriterin und vierfache Independent-Music-Award-Gewinnerin Rachael Sage veröffentlichte im Frühjahr 2016 ihre neue CD Choreographic. Seit dem Teenageralter hat die New Yorker Sängerin ein Dutzend Alben mit selbstgeschriebenen und selbstproduzierten Songs veröffentlicht und damit internationale Anerkennung geerntet. Mit Choreographic schließt sich für diese ungemein produktive Künstlerin gewissermaßen ein Kreis. Denn bevor sie sich endgültig für die Musikerlaufbahn entschied, absolvierte Rachael Sage eine klassische Ausbildung zur Ballett-Tänzerin. Auch mit Schauspielerei, Malerei und Poesie hat sie sich ernsthaft beschäftigt. Das jüngste Album ist ihrer ersten großen Liebe, dem Tanz, gewidmet. »Die Quintessenz des Tanzes ist für mich Freiheit«, sagt sie und lässt in ihre gefühlvollen Songs Elemente von Folk, Pop und Rock einfließen, kammermusikalisch sparsam und zuweilen skurril arrangiert.

Als besonders prägende Vorbilder in musikalischer Hinsicht bezeichnet sie heute u.a. die Beatles, Suzanne Vega, Carole King und Billy Joel. Anstatt auf die Entdeckung durch eine Plattenfirma zu warten, nahm die junge Künstlerin kurzerhand die Sache selbst in die Hand und gründete ihr eigenes Label MPress Records. In Europa wurde man spätestens 2011 auf sie aufmerksam, als ihr Album Delancey Street erschien, für das Rachael Sage die Produzentenlegende Phil Ramone (Billy Joel, Paul Simon) mit ins Boot holen konnte. Ihre Musik hat sie eine Zeitlang als »Chamber-Pop« beschrieben -- denn nicht selten bedient sie sich klassischer Instrumente, die im Pop-, Rock- oder Folk-Kontext aparte Wirkungen erzeugen. Für ihr jüngstes Album Choreographic fand sie die Bezeichnung »Ballett-Pop« am passendsten.

»Das für mich wichtigste Element bei einem Live-Konzert ist die spontane Bereitschaft zum Risiko. Erst indem du auf der Bühne ein gewisses Risiko eingehst, schaffst du Raum für Überraschungen und Innovationen. Und erst so kann der Funke zwischen Bühne und Publikum überspringen, um einen einzigartigen, unwiederbringlichen Moment zu erschaffen.« (Rachael Sage)

VVK: 15,00 EUR
(zzgl. VVK-Gebühr)
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AK: 18,00 EUR
Okt
07
Samstag
KonzertRock

Wolf Maahn

UNTER EINEM GROSSEN HIMMEL – SOLO LIVE

Seine Songs erreichten schon in den 80ern Kultstatus und bis heute landen seine Alben regelmäßig in den Verkaufscharts. Wolf Maahn gilt als einer der einflussreichsten und beständigsten Musiker des Landes. Auf über 1200 Konzerten, 18 Tourneen und etlichen Festivals u.a. mit Bob Marley, Fleetwood Mac oder Bob Dylan konnte der gebürtige Berliner und Linkshänder Millionen Konzertbesucher begeistern. Dabei kann sich "einer der besten deutschen Live Acts" (Kölner Stadtanzeiger) auf Rockklassiker und lyrische
Geniestreiche wie "Rosen im Asphalt", "Ich wart auf Dich" oder "Kind der Sterne" verlassen. Für Musiker, Texter, Schulklassen, Coverbands oder mitgesungen auf nächtlichen Strandparties sind sie längst "zu neuem deutschen Liedgut geworden" (wdr.de) Die Songtexte wirken dabei oft so frisch am Puls der Zeit, als hätte er sie gerade erst geschrieben. So wie die auf seinem jüngsten Studiowerk “Sensible Daten”, wo er zwischen betörenden Lovesongs wieder bissige Zeitkommentare serviert. Seit einigen Jahren geht Maahn, der schon mit Rio Reiser Songs schrieb und bei einer Rockoper Friedrich Schiller spielte, zwischen seinen Bandkonzerten auch solo auf Tour. Eine Gitarre, ein stampfender Fuß - dann ertönt seine unverwechselbare Stimme. Und wenn er pur, hautnah und intensiv seine gefühlvollen Rockhymnen singt, gerät sein Publikum in Ekstase. "Wie macht Maahn das bloß? Muss das Charisma sein." (Rolling Stone).

VVK: 21,00 EUR
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AK: 25,00 EUR

Eine multimediale Lesung

Eine multimediale Lesung mit Live Musik plus exklusiv: sehr raren Videos von Nico, wie ihr letztes Interview und Clips des legendären Nico, Eno, Cale Konzertes beim Metamusikfestival 1974 in Berlin.

Nico war eins der ersten deutschen Models mit Weltruf, Sängerin bei Andy Warhols Factory Band Velvet Underground, Schauspielerin bei Fellini „La Dolce Vita“, Muse und Freundin von Brian Jones, Marianne Faithful, Bob Dylan, Leonard Cohen, Jim Morrison, Lou Reed, Patti Smith und last not least Alain Delon, mit dem sie einen Sohn hat. Nico kreierte einen ganz eigenen Musikstil abseits jeder Norm. In Köln geboren hätte sie am 16. Oktober 2017 ihren 79. Geburtstag, wäre sie nicht 1988 in Ibiza gestorben. Das dunkle, morbide Charisma dieser mysteriösen Sängerin alias Christa Päffgen hat Fans und Bewunderer über Jahrzehnte hinweg verfolgt. In diesem Buch teilt einer, der ihr wirklich nahe stand, seine Erinnerungen an diese fesselnde Künstlerin - nah dran und persönlich. Mit vielen Fotos und persönlichen Briefen Nicos. In diesen faszinierenden Memoiren beschreibt der deutsche Musiker Lutz Ulbrich (Lüül) - jetzt Lutz Graf-Ulbrich - wie er Nico kennenlernte, sich in sie in den 70gern verliebt und wie diese Begegnung zu einer stürmischen on und off Liebesbeziehung, einer künstlerischen Zusammenarbeit und einer lebenslangen Freundschaft wurde.

Lutz spielte in deutschen „Krautrock“ Bands wie Agitation Free und Ash Ra Tempel/Ashra. Er begleitete Nico als Gitarrist in den 70er Jahren in Europa, USA und Kanada. Er schrieb das Lied „Reich der Träume“ für sie, das sie auf seiner Debüt LP „Lüül“ sang, veröffentlicht 1981. Mit Ash Ra Tempel trug er zur Filmmusik des Nico Films „Le Bergeau de Cristal“ von Philippe Garrel bei. Er organisierte ihr letztes Konzert für das Festival „Fata Morgana - Wüstenklänge im Planetarium“ in Berlin 1988. Als sie zwei Monate später starb, organisierte er ihre Beerdigung und später die CD „Fata Morgana - Nico’s last concert“. Er nahm auch an der vielfach preisgekrönten Nico Dokumentation „Nico- Icon“ von Susanne Ofteringer teil und organisierte das Nico Tribut Festival „Nico 70/20“ 2008 in Berlin.

VVK: 12,00 EUR
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AK: 15,00 EUR
Okt
15
Sonntag
KonzertBluesPopFolk/Weltmusik

Gaby Moreno

Blues, Folk, Jazz & Weltmusik aus Guatemala

Ein erster Herbsthöhepunkt: Als Singer- und Songwriterin stattet Gaby Moreno ihre englisch- und spanischsprachigen Songs mit einem liebenswerten Charme aus: Elegante Harmonien, unerwartete Klangfarben und eine schlichte Instrumentierung vereinen sich auf wunderbare Weise und sorgen auf ihren Konzerten für große Begeisterung. 2006 gewann sie den John Lennon Songwriting Contest und veröffentlichte schließlich zwei Jahre später ihr Debütalbum „Still the Unknown“. Es begeisterte auf Anhieb Kritiker und Fans. So schrieb der STERN: „Ihre Lieder trägt sie, an Norah Jones und Tori Amos erinnernd, so gelassen vor, als wüsste sie ganz genau: Sie wird keine Unbekannte bleiben.“ Es folgten Tourneen mit Tracy Chapman und Ani DiFranco. 2010 kürte das „Latina Magazine“ sie zum „Best New Latin Artist 2010“. Im selben Jahr erhielt die talentierte Künstlerin gemeinsam mit Vincent Jones eine Emmy-Nominierung für die Komposition der Titelmelodie der NBC-Fernsehserie „Parks and Recreation“. Außerdem wurde ihre Komposition „Greenhorne Man“ in Fernsehshows wie „Lincoln Heights“, „Ghost Whisperer“ und MTVs „The Hills“ eingesetzt. Ein weiterer Höhepunkt ihrer Karriere war das 50-jährige Jubiläum von Amnesty International, wo sie mit Stars wie Kris Kristofferson und Johnny Lang in Jay Lenos „The Tonight Show“ sang. Einige Wochen später folgte ein Auftritt im Rahmen des Konzertes „Electric Burma“ – zu Ehren der Nobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi – gemeinsam mit Bono, Damien Rice, Bob Geldof, Angelique Kidjo u.a.

2011 sang Gaby Moreno das von Charlie Chaplin komponierte Lied „Smile“ im Dokumentarfilm The Cove (Die Bucht), der in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. Es folgten zwei weiteren Grammy Nominierungen für die Kategorien „Song des Jahres“ und „Aufnahme des Jahres“ für das Duett „Fuiste Tu“ mit dem ebenfalls aus Guatemala stammenden Latin-Superstar Ricardo Arjona (2012). Mit ihm trat sie anschließend bei zahlreichen Konzerten von dessen „Metamorfosis World Tour“ auf. Mit diesem Duett gelang Gaby Moreno 2012 der endgültige Durchbruch!

2013 gewann sie den Latin Grammy Award als beste Nachwuchskünstlerin.

Von Konstantin Wecker wurde sie kürzlich eingeladen, an dessen Jubiläumstour mitzuwirken.

VVK: 18,00 EUR
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AK: 22,00 EUR
Okt
22
Sonntag
KonzertSingersongwriterFolk/Weltmusik

The Good Lovelies

Folk, Bluegrass, Harmony Vocals

Die vierfachen Gewinner des Canadian Folk Music Awards bereichern seit 2006 die Folkmusic-Szene Torontos und kommen das erste Mal nach Deutschland und so gleich auch nach Lichtentanne! Die drei sympathischen Sängerinnen, die sich mit Gitarre, Banjo, Mandoline und Klavier begleiten, präsentieren mit Witz und Charme eigene Lieder, aber auch Coversongs. Caroline Brooks, Kerri Ough und Sue Passmore bieten Folk und Bluegrass mit wunderbaren Satzgesang, der an die Andrew Sisters und andere Mädchengruppen der Bigband-Ära erinnern und haben bereits drei Studio-Alben und eine Live-CD veröffentlicht. Im Mai 2015 erscheint das neue Album der Band „Burn The Plan“, welches teilweise auch in Richtung Folk-Pop ausgerichtet ist. Mit dabei ist MJ Dandeneau am Kontrabass, bekannt von Sarah MacDougall und Oh My Darling. Mit dynamisch hämmerndem Banjo, begeisternden Mandolinenmelodien und einem groovendem Bass geht die Musik geht direkt in die Beine, die Hüften schwingen und das Herz wird berührt.

Good Lovelies sind:

Caroline Brooks (Vox, electric guitar, banjo, mandolin)

Kerri Ough (Vox, acc.guitar, banjo, percussions)

Susan Passmore ( Vox, stomp box, percussions, acc.guitar, mandolin)

MJ Dandeneau (upright Bass)

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Okt
25
Mittwoch
KonzertRockPop

THE WISHING WELL

Australiens populäre sechsköpfige Band aus Melbourne, The Wishing Well, erzeugt faszinierende Klänge mit wehmütiger Geige, ozeanischem Cello, majestätischen Rhythmen verschmolzen mit unvergesslichem und tiefbewegendem Gesang.
Nach zehn Jahren unermüdlich durch die Welt reisen hat The Wishing Well mehr als 55.000 CDs verkauft, vier Alben veröffentlicht und mehrere bedeutende Festivals und ausverkaufte Shows in der ganzen Welt gespielt. 2017 wird The Wishing Well für ihre neunte Europa Tour zurückkehren und ihr erstes Live Album veröffentlichen.
VVK: 15,00 EUR
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Okt
28
Samstag
KonzertBluesRockSoul/Funk/GospelJazz

Della Miles & Band (Sonderkonzert)

R&B, Soul, Jazz und Rock

Konzertbericht von Udo Hentzschel (Lichtentanne 2016): Schmelztiegel nennt die in Houston/Texas geborene Della Miles ihre Musik. Wie wahr! Da kommt so einiges zusammen, wofür sie froh und dankbar ist, es erlebt zu haben, im Houston- und Westernhagen-Background. Nein, traurig sei sie nicht, dass es vorbei sei. „Nun ist Zeit, mein Ding zu machen. Raus aus der zweiten Reihe, die Eleonore in der Oper singen, in Paris oder Luzern in der Philharmonie, mit der eigenen Band touren, live, am liebsten in Clubs wie diesen, alles einfließen lassen!“ Wohl auch, weil ihr Sängerinnen-Dasein einst in der väterlichen Musik-Bar begann.

Treffender als ein Schmelztiegel kann das Konzert, das sie am vergangenen Samstag im St. Barbara in Lichtentanne gab, auch nicht bezeichnet werden. Es bot einen Mix hauptsächlich aus Soul, R&B und Jazz, einer gelegentlichen Prise Reggae, Funk und Hardrock und eine internationale, an jedem Instrument topp besetzte Band. Sie war es auch, die der Hauptakteurin des Abends einen Auftritt verschaffte, wie bei den ganz Großen (zu denen sie von ausnahmslos allen Besuchern nach diesem Musikerlebnis zweifelsohne hinzugerechnet wird). Drummer, Bassist, Keyboarder und Gitarrist zelebrierten ein Vorspiel, zu dem schließlich Miles die Bühne betritt und „Locomotive breath“ schmettert. Es folgen neben einigen Titeln von ihren bisher zwei erschienen Platten weitere Stücke bekannter Interpreten und Gruppen (Jessie J, Coldplay, Morissette, Harrison) irgendwie mit einem Hauch Motown-Sound und Erinnerungen an Tina-Turner-Klassiker oder ihrem Vorbild Whitney Houston versehen. Zugeschnitten und arrangiert sind allesamt auf das unwahrscheinlich breite Stimmspektrum der Lady, die nicht über ihr Alter sprechen will, weil – sie ist „gesund und glücklich, auf der Bühne stehen zu können, das reicht.“

Genau, denn sie bringt neben dem absoluten Beherrschen ihrer betörend klaren Stimme auch diese Erfahrung mit, das Timbre, nicht aufdringlich laut den Raum füllen zu wollen, sondern ihn mit wohl dosiertem Gefühl ergreifend auch noch zu begeistern. Der Saal genießt darum jedes Stück bis auf den letzten Ton, allerdings schon darauf wartend, endlich für das Gehörte fleißig Applaus geben zu dürfen. Den gibt´s ebenso am Ende für Solos von Julien Avril (g), Simon Pauli (b), Carly Quiroz (key) und dem „farbigen Koloss“ an den drums, ehe in der Zugabe nach „I Will Always Love You“ beiderseits nichts mehr hinzuzufügen bleibt. uhe

Besucherhinweis: Dieses Konzert kann leider nicht mit einer 5-er/10-er/Halb-/Jahres- oder Bonuskarte besucht werden. Der rechtzeitige Kauf eine Eintrittskarte wird empfohlen.

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