Blues-Rock und Krautblues

Die vier Herren um den aus Glasgow stammenden Schlagzeuger Colin Jamieson, sind mit Ihrer einzigartigen Blues-Rock Melange garantiert nicht stromlinienförmig. Ihre Musik ist schräg, handgemacht, fragil, manchmal dreckig und explosiv. Sie erzeugen Atmosphären, die an Filmszenen von Robert Rodriquez oder Quentin Tarantino erinnern. Bei über 500 Auftritten in Clubs und auf internationalen Festivals haben sie sich eine begeisternde Souveränität erspielt, mitreißend festgehalten auf dem aktuellen Tonträger „Phone Call From The Dive“. Das bei dem Musiklabel StoMo Records erschienene neue Album wurde live aufgenommen und belegt deutlich hörbar ihren Ruf als eine der besten Live-Bands Deutschlands.Bandleader Colin Jamieson, lebte in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts in den USA, wo erMitglied der Country Joe Mc Donald Band war. Anfang der 80er kam er nach Deutschland um inder Band von Ted Herold den Schlagzeugpart zu übernehmen. Herr Jamieson begleitetezahlreiche Stars des Jazz, Rock und Pop, wie Bill Ramsey oder Oscar Klein und er warGründungsmitglied der Schottenrockband Highlander, mit denen er mehrfach beim Wacken OpenAir zu Gast war. Nicht nur in Fachkreisen zählt er zu den besten Schlagzeugern Europas.Frontman und Vocalanarchist Diddy Metzger prägt mit seiner polarisierenden Stimme und seinemunkonventionellen Mundharmonika-spiel deutlich den typischen Dynamite Daze Stil. Er war über20 Jahre Partner der Blueslegende Louisiana Red und zählt zu den Ausnahmetalenten dereuropäischen Roots Rock Szenerie. Mit Bassist Andreas Scherer, frisch gebackener Absolvent derMannheimer Popakademie und dem Heidelberger Gitarristen Martin „Professor“ Czemmel (MaishaGrant, Luther Allison) komplettiert sich das 3 Generationen Quartett. Wie sich Deutschlands abgefahrendste Blues-Rock Band anfühlt, kann man auf Ihrer aktuellen Tour erleben.Fazit bleibt, für Freunde authentischer Bands, die auch mal die ausgetretenen Pfade verlassen, istein Konzertbesuch bei Colin Jamieson ́s Dynamite Daze uneingeschränkt zu empfehlen.

“Alle so selbstverwirklicht und alle so taff. Alle so social engineered und keiner ist mehr straff. Der Blues ist tot.” Mit dem neuen Album im Gepäck tourt Andi Valandi mit seiner kleine Bande nun durch die Gegend und singt mit rauer Stimme Geschichten von verliebten Polizisten, linksversifften Punks, bekifften Hippies und der Sehnsucht nach dem Tanz auf den Dächern der Stadt. Es ist nicht klar, ob die Musik des ungleichen Trios nun Blues oder Punk oder Rock oder Swing oder was auch immer ist. Nur eines steht fest: Sie wollen nicht erwachsen werden.